Autor: Jana Sophie Gerhardt

FORTHEM Digital Toolbox Talk

Einladung zum zweiten FORTHEM Digital Toolbox Talk

Wann? Freitag, 30. Januar 2026, 12:00–13:00 Uhr (MEZ)

Wo? Online über MS Teams, Sprache: Englisch

Was sind die Digital Toolbox Talks?

Die Digital Toolbox Talks sind informelle Online-Treffen, die der gemeinsamen Erkundung digitaler Werkzeuge und Formate in der Hochschullehre gewidmet sind. Ziel des Formats ist es, den Wissens- und Erfahrungsaustausch innerhalb der FORTHEM-Allianz zu fördern.

Am 30.01. steht COIL (Collaborative Online International Learning) im Mittelpunkt – eine Form der virtuellen Lehrkooperation, bei der Studierende und Lehrende international zusammenarbeiten.

An wen richtet sich das Format?
Die Digital Toolbox Talks richten sich in erster Linie an Lehrende und Mitarbeitende der FORTHEM-Universitäten. Aber auch Studierende und alle anderen Mitglieder unserer Allianz, die sich in lockerer Atmosphäre über digitale Tools und digitalgestützte Ansätze in der Lehre austauschen möchten, sind herzlich eingeladen teilzunehmen.

Wie funktioniert das Format?
Die Digital Toolbox Talks bestehen aus maximal 10-minütigen Mikropräsentationen, die praktische Einblicke und Diskussionsanstöße bieten. Im Anschluss an jede Präsentation gibt es Zeit für Fragen und offenen Austausch.

Anmeldung: Sie können sich über den folgenden Link anmelden: https://tally.so/r/WO2YNa

Ein paar Tage vor dem Event erhalten Sie dann den Teams-Link.

Weitere Informationen: https://www.forthem-alliance.eu/media/events/detailed-view/forthem-digital-toolbox-talk-share-explore-connect-1

Für Fragen zum Format können Sie sich gerne bei Tobias Helms melden (helmst@uni-mainz.de)

Zurück zur Newsletter-Ausgabe 36, Januar 2026

Workshops für Lehrende: Akademisches Prüfen mit und trotz KI

Im Februar und März bietet die Hochschuldidaktik der JGU zwei Workshops in Präsenz zum akademischen Prüfen im Kontext generativer KI an.

Im ersten Workshop liegt der Fokus speziell auf der Prüfungsform schriftlicher Haus- und Abschlussarbeiten. Hierbei wird erörtert, was sich durch die KI-Nutzung mit Blick auf schriftliche Prüfungen ändert und wie mit diesen Veränderungen (z. B. hinsichtlich angepasster Aufgabenstellungen, transparenter Regeln etc.) didaktisch adäquat umgegangen werden kann.

Der zweite Workshop thematisiert potenzielle Auswirkungen generativer KI auf das Prüfen komplexer Kompetenzen und geht in diesem Zusammenhang auf die Vorteile semesterbegleitender, formativer Prüfungsformate (z. B. das Portfolio) ein.

Beide Workshops bieten darüber hinaus Raum für fachübergreifenden, kollegialen Austausch und regen zur Reflexion über die veränderten Anforderungen im Kontext des Prüfens an.

Lehrende können je nach Bedarf und Interesse entweder beide oder nur einen der beiden Workshops besuchen. Die Veranstaltungen sind sowohl auf das Rheinland-Pfalz-Zertifikat für Hochschuldidaktik als auch auf die zu erbringenden hochschuldidaktischen Weiterbildungstage im Rahmen der Zielvereinbarungen für Neuberufene anrechenbar.

Workshop: Schriftliche Haus- und Abschlussarbeiten

Der Workshop geht speziell auf die Prüfungsform schriftlicher Haus- und Abschlussarbeiten ein, deren Authentizität durch textgenerative KI-Tools aktuell besonders problematisch scheint. Es wird über das Wesen schriftlicher Prüfungen diskutiert und erörtert, was sich durch die studentische KI-Nutzung überhaupt ändert und wie auf diese Veränderungen konkret reagiert werden kann (bzgl. der eigenen Haltung, angepasster Aufgabenstellungen und Bewertungskriterien, methodischer Veranstaltungen, einzelner Übungen und klarer Regeln). In diesem Workshop wird die Perspektive verfolgt, am Format der schriftlichen Haus- und Abschlussarbeit festhalten zu wollen. Der Workshop schafft Raum für den transdisziplinären und offenen Austausch über Erfahrungen mit und Ideen zur KI-Nutzung von Studierenden und Lehrenden im Prüfungskontext.

Bei allgemeinen Fragen zum Einsatz und Umgang mit KI in Studium und Lehre können Sie sich an die Kolleg*innen der Koordinierungsstelle digitales Lehren und Lernen (KoDi) wenden. Spezielle Fragen zum Recherchieren, Zitieren und zur guten wissenschaftlichen Praxis können an die Kolleg*innen der Kompetenzstelle Akademische Integrität gerichtet werden.

Inhalte:

  • Textgenerative KI-Tools im Studium als Katalysator (Wie sehr steigt die studentische KI-Nutzung? Welche Probleme legt diese Nutzung offen?)
  • Auswirkungen textgenerativer KI-Tools auf schriftliche Prüfungsleistungen (Wieso können menschlich- und KI-generierte Texte kaum unterschieden werden? Welche Kompetenzen will ich (trotzdem und überhaupt) prüfen?)
  • Methoden zur Berücksichtigung des Potenzials von KI-Tools auf schriftliche Prüfungsleistungen (Wie kann ich mit der studentischen KI-Nutzung im schriftlichen Prüfungskontext umgehen?)

Ziele:

Die Teilnehmenden...

  • erläutern potenzielle Auswirkungen textgenerativer KI auf schriftliche Haus- und Abschlussarbeiten,
  • identifizieren didaktische Ansätze, die einen förderlichen Umgang mit diesen Auswirkungen ermöglichen und vergleichen und bewerten unterschiedliche Methoden zum Umgang mit KI-Tools im Kontext schriftlicher Prüfungsleistungen.

Termin: Mittwoch, 25.02.2026, 10:00-13:00 Uhr

Ort: Präsenz, Kisselberg, Seminarraum 01 229, Isaac-Fulda-Allee 2 b-c

Teilnehmendenzahl: max. 20

Referentin: Lena Sielaff, M.Ed. (Hochschuldidaktik JGU)

Anmeldungen sind ab sofort bis spätestens eine Woche vor dem jeweiligen Veranstaltungsbeginn per formloser Mail an lena.sielaff@zq.uni-mainz.de möglich.

Weitere Informationen: Der Workshop kann in Kombination mit Akademisches Prüfen mit und trotz KI: Semesterbegleitende Prüfungsformate besucht werden, beide Workshops sind jedoch auch unabhängig voneinander belegbar.

Workshop: Semesterbegleitende Prüfungsformate

Der Workshop liefert eine allgemeine Übersicht über Unterschiede zwischen summativen und formativen Prüfungsformaten und geht speziell auf die Vorteile zweiterer für eine kompetenzorientierte Lehre ein. Es wird die Problemlage beschienen und besprochen, wie mit semesterbegleitenden Prüfungen kreativ an komplexen Lernzielen festgehalten werden kann. Es werden formative Prüfungsformate vorgestellt und unter den Teilnehmenden die Möglichkeiten der Adaption in eigene Lehrveranstaltungen diskutiert. Der Workshop schafft Raum für den transdisziplinären und offenen Austausch über Erfahrungen mit und Ideen zur KI-Nutzung von Studierenden und Lehrenden im Prüfungskontext.

Bei speziellen Fragen zur Änderung von Prüfungsordnungen können Sie sich an die Kolleg*innen der Hochschulentwicklung  wenden.

Inhalte:

  • Auswirkungen textgenerativer KI auf das Prüfen komplexer Kompetenzen (Welchen Einfluss nimmt KI auf das schriftliche Prüfen? Ist das Schreiben meinen Lernzielen überhaupt inhärent?)
  • Vorteile formativer Prüfungsformate (Wieso sind semesterbegleitende Prüfungen grundsätzlich lernförderlich? Wieso eignen sie sich speziell für den Umgang mit der studentischen KI-Nutzung?)
  • Impulse zu semesterbegleitenden Prüfungsformaten unter Berücksichtigung des Potenzials generativer KI-Tools (Welche alternativen Prüfungsformate bestehen?)

Ziele:

Die Teilnehmenden...

  • benennen Grundlagen des kompetenzorientierten Prüfens sowie Unterschiede zwischen summativen und formativen Prüfungsformen,
  • erläutern potenzielle Auswirkungen generativer KI auf das Prüfen komplexer Kompetenzen,
  • identifizieren Vorteile formativer Prüfungen für eine kompetenzorientierte Lehre und
  • vergleichen und bewerten unterschiedliche KI-gestützte semesterbegleitende, formative Prüfungsformate.

Termin: Mittwoch, 25.03.2026, 10:00-13:00 Uhr

Ort: Präsenz, Kisselberg, Seminarraum 01 229, Isaac-Fulda-Allee 2 b-c

Teilnehmemendenzahl: max. 20

Referentin: Lena Sielaff, M.Ed. (Hochschuldidaktik JGU)

Anmeldungen sind ab sofort bis spätestens eine Woche vor dem jeweiligen Veranstaltungsbeginn per formloser Mail an lena.sielaff@zq.uni-mainz.de möglich.

Weitere Informationen: Der Workshop kann in Kombination mit Akademisches Prüfen mit und trotz KI: Schriftliche Haus- und Abschlussarbeiten besucht werden, beide Workshops sind jedoch auch unabhängig voneinander belegbar.

Zurück zur Newsletter-Ausgabe 36, Januar 2026

Digitale Lehre Newsletter | Ausgabe 35, Dezember 2025

Wir bietet aktuell zwei Schulungen zu ILIAS an.
Schwerpunkt ist die Erstellung von E-Klausuren mit ILIAS.

  • 15. Januar 2026 | 10:00 - 13:00 Uhr
  • 22. Januar 2026 | 10:00 - 13:00 Uhr

Die Anmeldung erfolgt direkt über ILAS. Die Schulungen selbst finden in BigBlueButton statt.

Melden Sie sich jetzt an!

Weitere wichtige Informationen, wie Sie E-Klausuren mit Ilias einfach erstellen können, haben wir für Sie zusammengestellt.

Rechte in Ilias erhalten

Sie möchten eine E-Klausur erstellen und haben noch keine Berechtigung in Ilias? Zuständig sind hier die lokalen Administratorinnen und Administratoren in Ihrem Fachbereich oder Institut.
Weitere Informationen auf unserer Webseite unter Tools | Ilias.

Zeitverlängerung

Sie können Schreibzeiten für einzelne Personen verlängern. Wie Sie das technisch umsetzen, haben wir für Sie unter Tools | Ilias zusammenstellt.

Beachten Sie auch die Hinweise zum Nachteilsausgleich - Anfragen auf besondere Anforderungen an Räume oder Hilfsmittel müssen unbedingt frühzeitig gestellt werden.

JGU-Test-Check

Weder wir noch das E-Learning-Team haben Zeit und Kapazitäten, einzelne Klausuren auf Korrektheit zu prüfen. Aber Sie können das problemlos selbst erledigen - nutzen Sie den JGU-Test-Check. Der Test-Check zeigt Ihnen nicht nur an, wenn eine Einstellung problematisch ist sondern auch, was zu tun ist, um das Problem zu lösen.
Zusätzliche Sicherheit erhalten Sie, wenn Sie selbst vor der Klausur einen Testlauf machen.

Rückgabe von Räumen

Sie haben Räume gebucht und stellen fest, dass Sie diese nicht benötigen? Löschen Sie die Buchung für die nicht benötigten Räume in RAPS. Nur wenn es sehr kurzfristig ist (Klausur am nächsten Tag) sollten Sie zusätzlich eine Mail an elearning@uni-mainz.de schreiben.

Zurück zum Newsletter Archiv